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Sehen, was die Kamera liefert. Vor der Montage.

Entfernung, Montagehöhe, Schutzziel: mehr braucht cctvfinder nicht. Das Werkzeug zeigt die Stelle in 3D, rechnet die Pixeldichte am Ziel nach DIN EN IEC 62676-4 und nennt die Kameras, die dort reichen. Herstellerunabhängig.

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Warum planen

Kameras scheitern selten an der Auflösung. Meistens an der Entfernung.

Aus über hundert begutachteten Anlagen: Vier von fünf Kameras erfüllten die Aufgabe nicht, für die sie gekauft wurden. Nicht weil zu wenige Pixel im Sensor sassen, sondern weil sie sich am Ziel auf zu viel Fläche verteilten. Das lässt sich vorher ausrechnen.

Der Fehler fällt zu spät auf

Ob eine Aufnahme reicht, zeigt sich meistens erst nach einem Vorfall. Dann hängt die Anlage und ist bezahlt. cctvfinder zieht diese Prüfung an den Anfang, solange sich Objektiv, Höhe und Standort noch ändern lassen.

Die Optik, nicht das Datenblatt

Dieselbe 4K-Kamera liefert am Tor ein anderes Bild als zehn Meter weiter hinten. Auflösung, Sichtfeld und Entfernung ergeben zusammen eine einzige Zahl: die Pixeldichte am Ziel. Die rechnet cctvfinder, und zwar für deine Stelle.

Die Zahlen der DIN EN IEC 62676-4

Die Norm sagt, wie viele Pixel je Meter eine Aufgabe braucht: 20 zum Überblicken eines Geländes, 125 zum Wahrnehmen von Personen, 1.500 zum Beurteilen einer Identität. Jedes Ergebnis hier steht auf diesen Zahlen und lässt sich nachrechnen, für die Ausschreibung wie für den Gutachter.

Bedienung

Drei Angaben. Ein Ergebnis.

Entfernung und Montagehöhe misst du vor Ort oder liest sie aus dem Plan. Das Schutzziel wählst du aus der Norm. Den Rest rechnet cctvfinder.

Distanz, Montagehöhe & Schutzziel.
Fertig.

Die optische Rechnung dahinter übernimmt cctvfinder.

In Sekunden zur passenden Kamera.

Modelle mit der Pixeldichte, die sie an deinem Ziel wirklich erreichen.

Berechnung nach DIN EN IEC 62676-4. Weil wir wissen, wie es geht.
Finde CCTV Kameras in wenigen Klicks, anstatt Stunden mit dem Lesen von Datenblättern zu verbringen.

3D-Ansicht

Die Anlage sehen, bevor es sie gibt.

Wähle die Umgebung: Betriebshof, Lagerhalle, Ladeneingang oder Tankstelle. Stell Entfernung, Höhe und Sichtfeld ein und dreh die Szene. Was du im Kamerabild siehst, hat genau so viele Pixel, wie dein Sensor an dieser Stelle liefert.

Zieh die Montagehöhe um einen Meter, und die Zahl daneben geht mit. So wird sichtbar, wo die Grenze verläuft zwischen einer Silhouette und einem Gesicht, das sich zuordnen lässt.

Qualitätsstufen der NormPx/m

  • Überblicken20 Px/m
  • Umreißen40 Px/m
  • Verfolgen80 Px/m
  • Wahrnehmen125 Px/m
  • Feststellen250 Px/m
  • Ermessen500 Px/m
  • Begutachten1.500 Px/m

Sieben Stufen: von 20 Px/m, um ein Gelände zu überblicken, bis 1.500 Px/m, um die Identität einer Person mit hoher Sicherheit zu beurteilen.

Neu: Der cctvfinder rechnet nach der DIN EN IEC 62676-4:2026-10. Was sich geändert hat

Kostenlose Ersteinschätzung

Grössere Anlage? Schreib uns.

Mehrere Gebäude, ein weitläufiges Gelände oder eine Stelle, an der es genau darauf ankommt: Schildere uns das Projekt. Wir sehen uns die Geometrie an und sagen dir, welche Qualitätsstufe sie verlangt und was daraus für die Kameras folgt.

  • Antwort von uns. Es antwortet jemand, der solche Anlagen plant und begutachtet.
  • Nach DIN EN IEC 62676-4. Jede Empfehlung steht auf der Norm, und jede Zahl darin lässt sich nachrechnen.
  • Ohne Verkaufsinteresse. Wir handeln nicht mit Hardware und bekommen von keinem Hersteller eine Provision.
Was möchtest du schützen?
Wann soll es losgehen?

Dauert unter einer Minute.

Aus der Gutachterpraxis.

Hinter cctvfinder stehen Jahre in der Planung und Begutachtung von Videoanlagen: Werte aus den Datenblättern der Hersteller, die Norm im Wortlaut und eine Rechnung, die sich mit Stift und Papier nachvollziehen lässt.

DIN EN IEC 62676-4Grundlage jeder Rechnung
3DPrüfung vor der Montage
Px/mDie Grösse, die entscheidet
7Qualitätsstufen kennt die Norm

Ablauf

In drei Schritten zur Kamera.

  1. Die Stelle beschreiben. Entfernung zum Ziel, Montagehöhe und die Aufgabe, also die Qualitätsstufe von „Überblicken“ bis „Begutachten“. Vor Ort gemessen oder aus dem Plan abgelesen.
  2. Das Ergebnis ansehen. Die Szene entsteht in 3D, mit dem Sichtfeld der Kamera und dem Bild, das sie am Ziel liefert. Daneben stehen die Pixeldichte in Px/m und die erreichte Stufe der Norm.
  3. Das Modell wählen. Der Katalog rechnet jedes Modell gegen genau diese Stelle und sortiert nach dem, was dort ankommt. Mit den Werten aus den Datenblättern der Hersteller.
Gib cctvfinder ein paar Sekunden Zeit. Und schon weisst du, welche Kamera du benötigst.

Fragen

Häufig gefragt.

Steht deine Frage nicht dabei, schreib uns. Es antwortet jemand, der solche Anlagen plant.

Was macht cctvfinder?

cctvfinder rechnet aus, was eine Kamera an einer bestimmten Stelle liefert. Du gibst Entfernung, Montagehöhe und Schutzziel an, das Werkzeug zeigt die Stelle in 3D und daneben die Pixeldichte am Ziel. Anschliessend rechnet der Katalog jedes Kameramodell gegen genau diese Stelle. Grundlage ist die DIN EN IEC 62676-4.

Welche Qualitätsstufe brauche ich?

Das hängt von der Aufgabe ab. Die Norm kennt sieben Stufen von 20 bis 1.500 Px/m. Die unteren drei (LPDO, geringe Pixeldichte) gehören zur grossflächigen Überwachung: 20 Px/m zeigen, ob sich etwas bewegt, 40 Px/m den Umriss und die Bewegungsrichtung, 80 Px/m erlauben, Personen, Fahrzeuge und Tiere zu unterscheiden. Die oberen vier (HPDO, hohe Pixeldichte) brauchen mehr Detail: 125 Px/m zum Wahrnehmen von Personen, 250 Px/m zum Beurteilen von Personentyp, Gangart und Verhalten, 500 Px/m zum Verifizieren bekannter Personen oder Erfassen eines Kennzeichens, 1.500 Px/m zum Beurteilen einer Identität mit hoher Sicherheit. Wähle die niedrigste Stufe, die deine Aufgabe erfüllt.

Brauche ich Fachwissen dafür?

Nein. Drei Angaben genügen: Entfernung zum Ziel, Montagehöhe und Schutzziel. Die Optik rechnet das Werkzeug. Wenn du unsicher bist, welche Stufe die richtige ist: Auf der Werkzeugseite steht eine Tabelle, die zu jeder Stufe ein Anwendungsbeispiel nennt.

Wie viele Stellen kann ich rechnen?

So viele du willst. Jede Kameraposition hat ihre eigene Geometrie und wird einzeln gerechnet, ob Einfahrt, Regalgang, Kasse oder Aussenlager. Es gibt keine Begrenzung und keine Anmeldung.

Was sagt die Pixeldichte in Px/m?

Sie sagt, wie viele Bildpunkte am Ziel auf einen Meter fallen. Auflösung, Sichtfeld und Entfernung stecken darin, deshalb lässt sich an ihr eine Aufnahme messen: von 20 Px/m, um ein Gelände zu überblicken, bis 1.500 Px/m, um eine Identität zu beurteilen. Ein grosser Sensor hilft nicht, wenn das Objektiv seine Pixel über den halben Hof verteilt.

Warum sagen Megapixel so wenig aus?

Megapixel zählen die Bildpunkte, nicht ihre Verteilung. Zwei 4K-Kameras auf 18 Meter Entfernung: Mit 126 Grad Sichtfeld kommen rund 53 Px/m am Ziel an, mit 42 Grad rund 274 Px/m. Dieselbe Auflösung. Bei 53 Px/m reicht es zum Umreißen: man sieht Umriss und Bewegungsrichtung. Bei 274 Px/m lassen sich Personentyp, Gangart und Verhalten beurteilen.

Ein konkretes Projekt?

Schildere uns die Stelle, um die es geht. Wir sagen dir, welche Qualitätsstufe sie verlangt und was daraus für die Kameras folgt. Herstellerunabhängig.

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